In dieser Podcast-Folge tauchen wir mit Prof. Dr. Michael Stimmelmayr tief in die Welt der modifizierten Schalentechnik ein – eine unterschätzte Königsdisziplin der Implantologie. Er erklärt, warum diese Technik gegenüber klassischen Blockaugmentationen entscheidende Vorteile bietet, wie sie entstanden ist und welche Fehler man unbedingt vermeiden sollte. Außerdem geht es um die richtige Patientenvorbereitung, die Bedeutung der Parodontaltherapie, Weichgewebsmanagement und klare Grenzen für Einsteiger.
Die ZI ist das offizielle Organ der Deutschen Gesellschaft für Implantologie im Zahn-, Mund- und Kieferbereich e.V. (DGI). Die Zeitschrift richtet sich an Zahnärztinnen und Zahnärzte mit dem praktischen und wissenschaftlichen Behandlungsschwerpunkt Implantologie.
Leserinnen und Leser profitieren von aktuellen und fundierten Informationen aus der Wissenschaft, die besonders praxisnah beleuchtet und aufbereitet werden. Übersichtsarbeiten greifen ausgewählte Themen auf, mit dem Schwerpunkt der Bewertung wissenschaftlicher Ergebnisse unter Berücksichtigung praktischer Erfahrung. Die Leserinnen und Leser erhalten konkrete Handlungsempfehlungen. Fallvorstellungen präsentieren ausgesuchte interessante Fallbeispiele. Alle Beiträge durchlaufen das Peer-Review-Verfahren.
Das Curriculum Implantologie der DGI, strukturiert, zertifiziert und firmenunabhängig, ist der Gold-Standard der implantologischen Fortbildung seit 1998.
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Sofortbelastungskonzepte wie All-on-4/6 ermöglichen eine funktionelle und ästhetische Rehabilitation zahnloser Kiefer innerhalb kürzester Zeit. Das WeldOne-System nach Degidi erlaubt durch intraorale Schweißung von Titanverbindungen eine sofortige rigide Verblockung der Implantate, erfordert jedoch hohe technische Präzision. Ziel dieser Arbeit ist die Vorstellung einer modifizierten All-on-4/6-Technik, bei der kurze Titansegmente intraoral segmentweise verschweißt werden, um eine spannungsfreie, sofort belastbare Metallstruktur mit vereinfachter Handhabung zu schaffen.
Besonders in schwierigen, zahnlosen Ausgangssituationen wird zunehmend der Wunsch geäußert, neben einer langfristig stabilen Versorgung auch sofort provisorisch versorgt zu werden. Im hier dargestellten Fall wird eine Patientin Ende 70 in der Praxis vorstellig. Sie klagte über eine lockere Brücke im 1. Quadranten. In der klinischen Untersuchung zeigten sich verblockte Kronen auf den Zähnen 13, 14, 15 mit einer hohen Mobilität und eine Freiendsituation.
Die implantologische Versorgung des atrophierten, zahnlosen Unterkiefers ist aufgrund des limitierten Knochenangebotes im Seitenzahnbereich häufig komplex. Die Insertion von schrägen Implantaten, die den Verlauf des N. alveolaris inferior umgehen, ist ein mittlerweile anerkanntes Konzept, um eine aufwendige Augmentation zu vermeiden. In diesem Fall zeigen wir, wie durch einen rein digitalen Workflow in Kombination mit der implantologischen Sofortversorgung die Behandlung als „one day treatment“ effizient umsetzbar ist.
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Als systematisch entwickelte Handlungsempfehlungen, sind Leitlinien für Zahnmediziner und Patienten unverzichtbare Helfer in der Entscheidungsfindung über die angemessene Behandlung von Krankheiten und Defekten. Als wichtiges Instrument der evidenzbasierten Medizin geben sie den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse und der in der Praxis bewährten Verfahren wieder.