Die implantologische Versorgung kompromittierter Patienten stellt eine wachsende Herausforderung im klinischen Alltag dar. Antiresorptive Therapien, Strahlentherapie im Kopf-Hals-Bereich sowie systemische Einflussfaktoren wie der Vitamin-D-Status verändern die biologischen Voraussetzungen der Osseointegration. Damit erhöhen sie das Risiko periimplantärer Komplikationen. Gleichzeitig steigt der funktionelle und prothetische Anspruch dieser Patientengruppe. Der Fokus dieser Zusammenfassung liegt auf Risikofaktoren, präventiven Strategien und konkreten Konsequenzen für die tägliche implantologische Praxis.