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Prothetik II

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In der modernen Implantatprothetik steht eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe zur Verfügung, die von Reintitan, Titanlegierungen, edelmetallhaltigen und -freien Legierungen bis hin zu zahnfarbenen Werkstoffen reichen. Eine der wichtigsten Anforderungen an dentale Werkstoffe und Materialien ist die Gewebeverträglichkeit. Werkstoffe und Materialien, die langfristig im Organismus verbleiben, müssen das Kriterium der Biokompatibilität erfüllen. Erwartungen der Patienten betreffen daneben auch Ästhetik und in Bezug auf die Funktionalität eine überdurchschnittliche Lebensdauer der Restauration. Grundlage dafür ist die ästhetische Analyse, die alle wichtigen Parameter berücksichtigt und die sichere Beurteilung der "Istsituation" zulässt. In der weiteren Ausarbeitung der "Sollsituation" sind in der funktionellen Analyse die möglichen Ursachen der funktionellen Komplikationen und ein umsetzbares Okklusions- und Belastungskonzept für die tägliche Praxis zu eruieren.


Die Tutorials des Moduls

8B.1 Werkstoffe in der Implantatprothetik

In der modernen Implantatprothetik steht eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe zur Verfügung, die von Reintitan, Titanlegierungen, edelmetallhaltigen und -freien Legierungen bis hin zu zahnfarbenen Werkstoffen reichen. Eine der wichtigsten Anforderungen an dentale Werkstoffe und Materialien ist die Gewebeverträglichkeit. Werkstoffe und Materialien, die langfristig im Organismus verbleiben, müssen das Kriterium der Biokompatibilität erfüllen. Daneben zeichnen sich die einzelnen Werkstoffe durch ihre spezifischen Eigenschaften aus, die sie für bestimmte Indikationen in der Implantatprothetik prädestinieren. Das vorliegende E-Tutorial geht detailliert auf die Eigenschaften einzelner Werkstoffe ein, leitet daraus ihre Indikation ab und beschreibt sowohl ihre analogen Verarbeitungsprozesse als auch digitale Fertigungstechniken von Implantaten. Es folgt die Betrachtung grundlegender Konstruktionsprinzipien. Möglichkeiten der sowie Anforderungen an Abutment- und Gerüstgestaltung werden erläutert, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Okklusalfläche und die Planung ästhetisch relevanter Bereiche gelegt wird. Ein abschließendes Kapitel widmet sich dem Einsatz der CAD/CAM-Technologie zur Abutment-Herstellung.

8B.2 Prothetische Analyse und Planung sowie ihre Bedeutung bei Okklusion und Belastung

Die Mehrzahl der Patienten erwartet in der heutigen Zeit Restaurationen, die nicht nur ästhetisch und biologisch dem aktuellen Wissenstand entsprechen, sondern auch in Bezug auf die Funktionalität eine überdurchschnittliche Lebensdauer aufweisen. Der Schlüssel der ästhetischen Wirkung liegt im Zusammenspiel von Gesichtsproportionen, Mundausschnitt, Lippen und Harmonie der Zähne. Um dieses erfassen zu können, ist die ästhetische Analyse, die alle wichtigen Parameter berücksichtigt und die sichere Beurteilung der "Istsituation" zulässt, essenziell. Ausgehend vom Istzustand wird die "Sollsituation" erarbeitet. Die "Sollsituation" zeigt das anzustrebende Ziel und dient als Planungsgrundlage aller weiteren Schritte. Prothetische Komplikationen können sich sowohl biologisch, funktionell, ästhetisch als auch technisch manifestieren. In der funktionellen Analyse sind die möglichen Ursachen der funktionellen Komplikationen und ein umsetzbares Okklusions- und Belastungskonzept für die tägliche Praxis zu eruieren. Regelmäßige Kontrollen beziehungsweise Justierungen der Okklusion auch nach Eingliederung des Zahnersatzes verhindern, dass implantatprothetische Überbelastungen auftreten können.

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