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Augmentation II

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Zur dentalen Rehabilitation mithilfe enossaler Implantate ist die Augmentation des Hartgewebes häufig notwendig, um die Ästhetik und die Funktion des Kauapparats langfristig wiederherzustellen. Entsprechend den Resorptionsgraden wird die Donorregion festgelegt; bei ausgedehnten Defekten sind gefäßgestielte Transplantate indiziert. Skeletale Anomalien erfordern zusätzlich orthognathisch-chirurgische Maßnahmen.


Die Tutorials des Moduls

8A.1 Augmentation des Oberkieferseitenzahnbereichs durch Sinusbodenelevation

Die Augmentation des Kieferhöhlenbodens im Rahmen der Sinusbodenelevation schafft die Voraussetzungen dafür, Implantate ausreichender Länge in den Oberkieferseitenzahnbereich einbringen zu können. Diese können nach exakter prothetischer Planung im Zentrum der kaufunktionellen Belastung positioniert werden. Die Sinusbodenelevation ist bei exakter Planung eine sichere und zuverlässige Methode zur Implantatinsertion im seitlichen Oberkiefer, die in Lokalanästhesie durchgeführt werden kann. Mögliche Komplikationen sind gut beherrschbar. Mehr als 90% der inserierten Implantate werden zuverlässig und langfristig osseointegriert.

8A.2 Große Augmentation mit Beckenkammtransplantaten

Zur dentalen Rehabilitation mithilfe enossaler Implantate ist die Augmentation des Hartgewebes häufig notwendig, um die Ästhetik und die Funktion des Kauapparats langfristig wiederherzustellen. Entsprechend den Resorptionsgraden wird die Donorregion festgelegt; bei ausgedehnten Defekten sind gefäßgestielte Transplantate indiziert. Skeletale Anomalien erfordern zusätzlich orthognathisch-chirurgische Maßnahmen. Wenn alternative Versorgungsformen (z. B. kurze Implantate, Zygomaimplantate oder eine festsitzende Versorgung auf 4 interforaminären angulierten Implantaten) nicht möglich sind, stellt das Beckenkammtransplantat eine gut geeignete Alternative dar.

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