Der Wunsch des Patienten nach implantatprothetischer Behandlung steht im Mittelpunkt des Patient-Implantologe-Verhältnisses. Gemeinsam legt man ein Therapieziel fest und richtet die Diagnostik, die individuelle Planung des Behandlungsprozederes. danach. Immer stehen die gesamte ästhetische und funktionelle Zukunft des orofazialen Systems im Fokus des Behandlers. Während in der Anamnese allgemeinmedizinische Einschränkungen/Erkrankungen des Patienten erhoben werden, legt die Diagnostik den individuellen anatomischen Rahmen für die geplanten Maßnahmen fest. Diagnostische Kernfragen sind: Was ist verloren gegangen, und was sollte ersetzt werden? Wie viele Implantate sind wo erforderlich, um fest sitzenden Zahnersatz zu ermöglichen? Ein Implantat übernimmt die Funktion der natürlichen Zahnwurzel, kann aber nicht wie diese im Nachhinein eine Ortskorrektur durch kieferorthopädische Maßnahmen erfahren. Daher muss der optimale Implantationsort präzise ermittelt und umgesetzt werden.