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8.2 Große Augmentation mit Beckenkammtransplantaten

Zur dentalen Rehabilitation mithilfe enossaler Implantate ist die Augmentation des Hartgewebes häufig notwendig, um die Ästhetik und die Funktion des Kauapparats langfristig wiederherzustellen. Entsprechend den Resorptionsgraden wird die Donorregion festgelegt; bei ausgedehnten Defekten sind gefäßgestielte Transplantate indiziert. Skeletale Anomalien erfordern zusätzlich orthognathisch-chirurgische Maßnahmen. Wenn alternative Versorgungsformen (z. B. kurze Implantate, Zygomaimplantate oder eine festsitzende Versorgung auf 4 interforaminären angulierten Implantaten) nicht möglich sind, stellt das Beckenkammtransplantat eine gut geeignete Alternative dar.

Bildnachweise
Kursbild e.Curriculum Implantologie Modul 8/© DGI GmbH / Springer Medizin